Schweizer Institut für Medizinische Hypnose

Aufbauseminare zur Hypnosetherapie

Wir bieten ab 2016 regelmässig verschiedene Aufbauseminare an, mit denen Sie Ihr Wissen, insbesondere zur Nutzung von Hypnosetherapie bei verschiedenen Krankheitsbildern, erweitern können. Diese Aufbauseminare sind auch für psychotherapeutisch tätige Kollegen ohne Hypnosetherapieausbildung hilfreich. Trotzdem empfehlen wir den Besuch eines Grundkurses vor der Teilnahme an diesen Seminaren.

2016 werden wir mit Seminaren zu Depressionen und Psychosomatischen Störungen beginnen. Seit 2017 bieten wir auch einen Kurs zu hypnotherapeutischen Anwendungsmöglichkeiten bei Tumorerkrankungen anbieten. Die Aufbaukurse wechseln in 3-Jahres-Rhythmus. Sollten Sie 2023 ein Seminar verpassen, dann werden Sie es sicher bis 2026 nachholen können. Weitere Informationen zu unseren Aufbauseminaren finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Alle Termine von unseren Kursen finden Sie unter Informationen/Termine.

 

Hypnosetherapie bei Depressionen

Da Patienten mit Depressionen sehr gut auf Hypnosetherapie reagieren, haben wir uns entschieden, ein komplettes Wochenendseminar diesem Thema zu widmen. Hierbei sollen die Teilnehmer verschiedene Techniken zur Aktivierung verborgener Ressourcen erlernen und mit Hilfe von Stellvertretertechniken zum einen die negativen Glaubenssätze der Patienten auflösen und gleichzeitig positive Glaubenssätze erarbeiten. Abgerundet wird der Kurs durch Ideen, wie man mit Patienten in Trance eine positive Zunkunft entwickeln kann, die dann wiederum zu einer starken Heilerwartung führt. Wir wissen heute aus der Placeboforschung, dass die Erwartung von Heilung einen der wichtigsten Ansätze darstellt, wenn es darum geht Depressionen zu behandeln.

 

Hypnosetherapie bei Psychosomatischen Erkrankungen

Die Behandlung von Psychosomatischen Störungen, stellt eine der wichtigsten Domänen der Hypnosetherapie dar. Ganz egal, ob es sich um Herzneurosen, Kopfschmerzen, Asthma, Reizmagen oder Reizdarm handelt, mit Ansätzen der medizinischen Hypnosetherapie lässt sich sehr häufig Abhilfe schaffen. In diesem Spezialseminar geht es daher um verschiedene Behandlungsansätze bei psychosomatischen Störungen, beginnend mit der Induktion von Entspannung in den ganzen Körper, über die Arbeit mit Stellvertretern um herauszufinden, wo die Störung ihre Ursache hat, bis hin zur Arbeit mit der Vergangenheit, wo die Ursachen bei ihrer Entstehung bereits behandelt werden können, gezeigt werden. Zusätzlich zu den eigentlichen Therapieansätzen, sollen auch Techniken gezeigt werden, wie man psychosomatisch erkrankte Patienten, die meist der Ansicht sind psychisch komplett gesund zu sein, so sehr von einer hypnotherapeutischen Behandlung begeistern kann, dass bereits eine gute Grundlage für einen späteren Therapieerfolg entsteht.

 

Hynosetherapie bei Krebserkrankungen

Die Psyche des Menschen ist sehr eng mit dem vegetativen Nervensystem und dem Immunsystem verknüpft. Negativer Stress aufgrund von seelischen oder körperlichen Belastungen führt zu einer Aktivierung des Sympathikus und damit zu einer Freisetzung von Entzündungsproteine wie Interleukin-6 und TNFα. Neben einer Erhöhung von Cortisol führen diese Proteine im Gehirn zu Veränderungen, die mit Erschöpfung, Schlafstörungen, Interessenverlust und sozialem Rückzug einher gehen (Sickness Bahavior). Diese Veränderungen begünstigen Ihrerseits eine weitere Sympathikusaktivierung, so dass ein Teufelskreis mit deutlich reduziertem Immunstatus und sehr belastenden Zusatzfaktoren wie dem Tumor-Fatigue-Syndrom resultieren kann. Da Krebserkrankungen im Grunde genommen Erkrankungen des Immunsystems sind, da unsere körpereigene Abwehr das schädliche Tumorgewebe fälschlicherweise nicht bekämpft, liegt die Idee nahe, mit Hypnosetherapie den Sympathikus zu reduzieren und den Parasympathikus zu aktivieren, um diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Ausgehend von Carl Simonton wurden bereits einige Studien in diesem Bereich durchgeführt, die gezeigt haben, dass sich bei Krebspatienten die mittlere Überlebenszeit durch regelmäßige, die schulmedizinische Therapie begleitende, Psychotherapie deutlich verlängern lässt. Basierend auf unseren positiven Erfahrungen haben wir ein System aufgebaut, mit welchem sich Tumorpatienten erfolgreich unterstützen lassen. Dieses System beinhaltet die Schaffung einer positiven Heilerwartung, Techniken zur Symptomkontrolle, die den Patienten unterstützen wieder selbstwirksam reagieren zu können, Ressourcenaktivierungen zur Verbesserung der Lebensqualität und damit einhergehend einer Reduktion der Stresswahrnehmung und Imaginationstechniken, zur direkten Beeinflussung des Vegetativen Nervensystems und des Immunsystems. Dieses System möchten wir Ihnen in diesem Aufbauseminar vorstellen.

 

Hynosetherapie bei Angst und Panikstörungen

Angst- und Panikstörungen machen in der psychotherapeutischen Praxis einen Großteil des Patientenklientels aus. Bisher werden in erster Linie Techniken aus dem Bereich der kognitiven Verhaltenstherapie genutzt, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Diese Verfahren zeigen sich zwar häufig wirkungsvoll, sind aber zum einen für den Patienten mit vielen unangenehmen Konfrontationen verbunden und ziehen sich zum anderen teilweise über sehr lange Behandlungsverläufe. Dies liegt vermutlich zu einem großen Teil daran, dass die Problematik bei Angst und Panik-Störungen in erster Linie auf der emotionalen Ebene liegt. Diese emotionale Ebene lässt sich nur sehr schwer mit einer Therapie auf kognitiver Ebene behandeln. Es bietet sich daher an, diesen Erkrankungen mit einem emotionsfokussierten Psychotherapieverfahren wie der Hypnosetherapie zu begegnen. Hier bietet der Einsatz von Trancearbeit sehr gute Möglichkeiten den Emotionen Angst und Panik mit anderen, diese auflösenden, Emotionen zu begegnen.

 

Dao Qi - Der Weg der Lebenskraft

Als Arzt für Akupunktur und Hypnosetherapeut liegt es nahe, darüber nachzudenken, ob sich diese beiden Therapieverfahren nicht, für den Patienten nützlich, kombinieren lassen. Bei der Akupunktur wird durch die Stimulation bestimmter Körperpunkte der Fluss des Qi (Lebenskraft oder Lebensenergie) im Patienten verändert. Dadurch können zum einen Stagnationen gelöst werden und zum anderen Informationen in den Körper gegeben werden, die zu globalen Veränderungen zum Beispiel der Stoffwechsellage, führen können.

Wir wissen heute aus vielen Studien, dass die Akupunktur sehr wirkungsvoll ist. Wir wissen aber auch, dass ca. 50% der Akupunkturwirkung unspezifisch ist, sich also nicht in den direkten Zusammenhang mit dem Nadelstich bringen lässt. Diese unspezifischen Wirkungen kann man als Therapeut z.B. durch Einstreusuggestionen oder mit anderen hypnotherapeutischen Kommunikationsstrategien wirkungsvoll verstärken.

Man kann aber auch noch einen Schritt weiter gehen und eine komplette hypnotherapeutische Strategie auf die Zusammenarbeit mit der Akupunkturstimulation aufbauen. In diesem Seminar möchte ich gerne einige Ideen und Techniken zur Kombination von Hypnosetherapie und Traditioneller Chinesischer Medizin vorstellen, die sich in meiner Praxis als ausgesprochen wirkungsvoll gezeigt haben.

Anmerkung:

Für die Techniken müssen Akupunkturpunkte stimuliert werden. Es spielt dabei keine entscheidende Rolle, ob diese Punkte mit Nadeln gestochen werden oder sie durch klopfen oder drücken (Akupressur) für jeweils 10 Sekunden stimuliert werden. Die gewünschten Wirkungen können also auch Therapeuten ohne Akupunkturausbildung erreichen. Schlussendlich sollen die Patienten sogar selber lernen, die für sie richtigen Punkte selbstständig zu stimulieren.

 

Hypnotherapeutische Ansätze bei Burnout und Energielosigkeit

Hohe Leistungsbereitschaft, Aufopferung für den Job und das Bedürfnis nach Anerkennung und Wertschätzung führen in den heutigen Berufsumgebungen immer häufiger in den Burnout. Aber warum ist das so? Was kann der Einzelne verändern, was könnte das berufliche Umfeld verändern und wie können wir dem Betroffenen helfen seine Energie wieder zu finden? Nach einer theoretischen Einführung zu den Ursachen und den Lösungsmöglichkeiten der Erkrankung, soll es praktisch werden und ich möchte euch ein paar hypnotherapeutische Techniken vorstellen, mit denen wir Burnout-Patienten schnell und effektiv wieder auf die Beine helfen können.

 

Hypnotherapeutische Ansätze bei Schlafstörungen

Laut DAK-Gesundheitsreport leiden 9,4% aller Arbeitnehmer in Deutschland unter schweren Schlafstörungen. Schlafstörungen stellen daher eine der Wichtigsten Herausforderungen dar, mit denen wir als Psychotherapeuten zu Recht kommen sollten. Dabei haben Schlafprobleme sehr viele verschiedene Ursachen, die sich dann in Einschlafstörungen oder Durchschlafstörungen zeigen. In diesem Kurs soll sowohl die Diagnostik der Ursache (schulmedizinisch, traditionell chinesisch und hypnotherapeutisch) einen wichtigen Punkt darstellen, als auch die symptomatische und die ursächliche Behandlung von Schlafstörungen. Dazu werden verschiedene hypnotherapeutische Ansätze und Techniken dargestellt und in Kleingruppen geübt.

 

Hypnotherapeutische Selbsterfahrung

Zur Erlangung der Fachkenntnis Hypnosetherapie bei der GHypS sowie des Gütesiegels der SIMH werden unter anderem Selbsterfahrungsstunden benötigt. Diese Stunden sind teilweise schwer zu bekommen und mit hohen Kosten verbunden. Daher haben wir uns entschieden einmal im Jahr ein Selbsterfahrungsseminar anzubieten. Hier stellen wir zu Fragen oder Fallbeispielen aus dem Plenum passende Techniken vor, die die Teilnehmer dann direkt in Kleingruppen anwenden. Durch diese intensive Arbeit können wir den Teilnehmern dieses 16h-Kurses insgesamt 8 Stunden Selbsterfahrung bescheinigen.

 

NEU: Strukturierte Kurzzeithypnotherapie: Erfolgreich in 5 Sitzungen

Ist Hypnotherapie besser als andere Therapieverfahren? Ist es wirkungsvoller? Wenn man der Studienlage glauben darf, dann kommt es in erster Linie auf den Therapeuten an. Was macht aber die besonders erfolgreichen Therapeuten aus? Anders Erickson, Autor des Buches „The Cambridge Handbook of Expertise and Expert Performance“ bringt es auf einen einfachen Nenner: „If you want to improve your skills you have to do deliberate practice beyond your own comfort zone“ oder zu Deutsch: „Wenn du deine Fähigkeiten verbessern möchtest, musst du gezielt und bewusst über deine Komfortzone hinaus üben.“ Die Bedeutung von „über die Komfortzone hinaus zu üben“ wird jeder schnell verstehen. Was aber bedeutet in unserem Beruf „gezielt und bewusst“.

Christian Schwegler hat sich diese Frage in den letzten Jahren immer wieder gestellt. Psychotherapie ist zu einem großen Teil eine Blackbox und die wenigsten Therapeuten evaluieren ihre Arbeit. Trotzdem sind die meisten sicher einen guten Job zu machen. Die Studienlage sieht allerdings nicht so rosig aus. Gleichzeitig gibt es exzellente Therapeuten, die in Longitudinalstudien ihr ganzes Leben lang immer besser werden. Was unterscheidet diese Koryphäen von den Normalsterblichen und wie kann man selbst zum „High Performer“ werden.

Der Referent tritt rational an diese Frage heran. Selbst als der „Handwerker“ unter den Hypnotherapeuten bekannt hat er ein Programm entwickelt, bei dem es nicht auf besonderes Talent, eine unglaubliche Beobachtungsgabe oder eine IQ von über 150 ankommt. Es geht in erster Linie um die Fragen „Wie wirkt Psychotherapie?“ und „Mit welchen Hypnotherapeutischen Werkzeugen kann ich diese Faktoren optimal auslösen?“ Aus diesen beiden Kernfragen hat Christian Schwegler ein Kurzzeittherapiekonzept aufgebaut, mit dem sich in 5 Sitzungen signifikante Erfolge bei Patienten mit leichten bis mittelgradigen affektiven Störungen wie Depressionen, Ängsten, Zwängen und Psychosomatische Störungen erreichen lassen. Den Aufbau dieses Konzeptes und alle dafür benötigten Techniken wird er in diesem Onlineseminar vorstellen. Die Techniken werden demonstriert und als Gruppenübung oder Paarübung trainiert. Zusätzlich zu den Folien und Technikhandouts werden die Teilnehmer Zugang zu Lehrvideos zu den im Seminar vorgestellten Techniken erhalten.

Achtung: In diesem Seminar werden auch Techniken vorgestellt, die bereits in Grundkursen, Werkzeugkästen oder störungsspezifischen Seminaren von Christian Schwegler thematisiert werden.

 

NEU: Hypnotherapie bei chronischen Schmerzen

Chronische Schmerzen gehören weltweit zu den größten Herausforderungen in der Medizin. Bisher stellen pharmakologische Interventionen den größten Anteil der Behandlungen, jedoch führen diese einerseits kaum zu nachhaltigen Verbesserungen der PatientInnen und andererseits zu schwerwiegenden Nebenwirkungen. So geht man davon aus, dass derzeit allein in den USA über 2 Millionen Menschen Opioid-abhängig sind und pro Jahr mehr als 100.000 Menschen an Überdosierungen sterben.

Mit Hypnosetherapie gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten, Patienten mit chronischen Schmerzen zu unterstützen. Zunächst können sowohl die die Schmerzwahrnehmung, als auch die Schmerzbeurteilung verändert werden. Hierzu können die PatientInnen Techniken erlernen, mit Selbsthypnose selbstwirksam ihre Belastungen zu reduzieren. Viele chronische Schmerzen haben darüber hinaus sehr starke emotionale Inhalte, an welche die PatientInnen nicht heran kommen. Dies kann durch die Hypnotherapie aufgedeckt werden. Durch die daraus resultierende Möglichkeit, die ursächlich zugrundeliegenden emotionalen Belastungen bearbeiten zu können, können die Schmerzen deutlich reduziert, teilweise sogar komplett geheilt werden.

In diesem Seminar werden ca. ein halbes Dutzend Techniken vorgestellt. Hiervon werden drei zentrale Ansätze demonstriert, in Kleingruppen geübt und besprochen, so dass die Teilnehmenden sie anschließend in ihrer praktischen Arbeit einsetzen können.

 

 

Kurse von Gastreferenten

 

Hypnosystemisches Krisenmanagement – klares Handeln unter zweifelhaften Bedingungen

Was tun, wenn`s richtig brennt? Wenn Menschen, Paare, Familien oder ganze Gesellschaften in Krisen geraten? Und wenn alle bisherigen Lösungsversuche nicht greifen, im Gegenteil: alles nur noch schlimmer machen? Gerade der Beginn echter Krisenlösungsversuche ist notgedrungen häufig ein "Durchwursteln". Aber wie geht professionelles, erfolgreiches Durchwursteln? Wie kann man das Scheitern möglichst kompetent betreiben und Krisen schließlich erfolgreich überwinden? Im Workshop gibt der erfahrene Krisenmanager Dr. Stefan Junker Antworten auf diese Fragen und vermittelt hypnosystemische Strategien gegen Ohnmacht, Sackgassen und Teufelskreise. Wer die Logik von Krisen kennt, kann sich die eigene Handlungsfähigkeit bewahren und souverän durch Krisenzeiten navigieren. Denn der hypnosystemische Blickwinkel offenbart die verborgene Logik von Krisen, ermöglicht den klaren Blick auf Auswege und stellt das Handwerkszeug für die Aktivierung dringend benötigter Ressourcen zur Verfügung.

Referent: Dr. Stefan Junker

Studium der Mathematik, internationalen Politik, Psychosomatik und Psychologie. Abschluss als Diplom-Psychologe. Psychologischer Psychotherapeut, Lehrender Supervisor, Lehrtherapeut. Ausgebildet in klinischer, medizinischer und zahnärztlicher Hypnose, EMDR-Traumatherapie, systemischer Therapie, Verhaltenstherapie. Ausgezeichnet für Hypnoseforschung mit dem Georg-Gottlob-Studienpreis für Angewandte Psychologie des Berufsverbandes Deutscher Psychologen. Niedergelassen in eigener Praxis bei Heidelberg. Weitere Infos: www.doktorjunker.de

 

Hypnosystemisches Arbeiten mit Persönlichkeitsstörungen

Sogenannte Persönlichkeitsstörungen gelten bekanntermaßen als recht schwierig behandelbar. Auch werden unter dem Begriff eine uneinheitliche Anzahl sehr unterschiedlicher symptomatischer Beschreibungen zusammengefasst. Neben den „klassischen“ PK-Störungen wie z.B. Borderline und Narzissmus werden im Seminar auch dissoziative Identitätssymptomatiken thematisiert. Die hypnosystemische Perspektive eröffnet einen frischen und neuen Zugang für den Umgang und die Arbeit mit Menschen, die als „persönlichkeitsgestört“ angesehen werden oder mit diesen zu tun haben. Das Seminar ebnet den Weg zu einer kompetenzorientierten, würdigenden Betrachtungsweise von Menschen mit überdauernden, „besonders akzentuierten“ Wesenszügen und zeigt hypnotherapeutische und systemische „Kniffe“ für die praktische Arbeit auf.

Referent: Dr. Stefan Junker

Studium der Mathematik, internationalen Politik, Psychosomatik und Psychologie. Abschluss als Diplom-Psychologe. Psychologischer Psychotherapeut, Lehrender Supervisor, Lehrtherapeut. Ausgebildet in klinischer, medizinischer und zahnärztlicher Hypnose, EMDR-Traumatherapie, systemischer Therapie, Verhaltenstherapie. Ausgezeichnet für Hypnoseforschung mit dem Georg-Gottlob-Studienpreis für Angewandte Psychologie des Berufsverbandes Deutscher Psychologen. Niedergelassen in eigener Praxis bei Heidelberg. Weitere Infos: www.doktorjunker.de

 

Mentale Stärke | Effektives Coaching im Sport und Leistungsbereich

Menschen sind wie kein anderes Wesen in der Lage auf sich selbst Einfluss zu nehmen und sich selbst zu steuern. Gleichfalls gelingt es ihnen wie keinem anderen Wesen sich selbst zu behindern und zu stören. Wie bringt man seine optimale Leistung gerade dann, wenn es wichtig ist? Und wie aktiviert man seine Ressourcen in den Situationen, wo man sie braucht? Wenn man sieht, wie viele Menschen gerade in wichtigen Anforderungssituationen versagen, dadurch bestimmte Schwellen nicht überschreiten, und weit unter ihren Möglichkeiten bleiben, so wundert es, warum so wenig Ausbildung dazu angeboten wird, wie man sich selbst so steuert, dass man seine Ziele erreicht. In Schweden ist Mentales Training ein Wahlfach in der Schule. Dies zeigt, welche Möglichkeiten in diesem Bereich bisher ungenutzt sind. Neben der Weiterentwicklung der eigenen Fähigkeiten und Persönlichkeitsentwicklung bietet das Seminar konkretes Handwerkszeug für das Training und Coaching von Sportlern, Musikern, Künstlern und anderen Performern. Es wendet sich an Interessenten, die Sportler oder Personen, die in Arbeitsfeldern mit hohen Leistungsanforderungen arbeiten, effektiv coachen und beraten (wollen).

Referent: Dipl. Psych. Ortwin Meiss

Dipl.-Psych. Ortwin Meiss ist Ausbilder der Milton Erickson Gesellschaft und leitet das Milton Erickson Institut in Hamburg. Er arbeitet als Psychotherapeut und Coach in eigener Praxis. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Behandlung von traumatisierten Patienten, Patienten mit psychosomatischen Störungen und chronischen Schmerzen, Patienten mit Scham- und Schuldproblemen sowie Depressionen und Burn-Out. Er coacht Führungskräfte, Sportler, Musiker und Künstler.

 

Schuld, Schuldgefühle und schlechtes Gewissen

Schuldgefühle können permanenten Stress und Überforderung, Schlaflosigkeit und sexuelle Störungen auslösen, ein wesentlicher Grund für Schwellenängste, Zwänge und soziale Ängste sein und Genussunfähigkeit, Selbstboykott und Erfolglosigkeit zur Folge haben. Schuldgefühle erweisen sich zudem oft als ausgesprochen hartnäckig gegenüber therapeutischen Veränderungsversuchen. Die betroffenen Klienten sehen zwar ein, dass sie nicht schuld sind, das ändert jedoch oft wenig an den Gefühlen. In diesem Workshop werden hypnotherapeutische Strategien und Methoden vorgestellt, die auf eine schnelle und elegante Weise tief greifende Veränderungen und neue Sichtweisen des Klienten ermöglichen. Darüber hinaus wird ein genaues Verständnis über die Entstehung von Schuldgefühlen und schlechtem Gewissen angestrebt, wobei entwicklungspsychologisches und familientherapeutisches Wissen integriert wird. Verschiedene Formen der Schuld und der Versuche, mit ihnen umzugehen und sie zu kompensieren werden beschrieben.

Referent: Dipl. Psych. Ortwin Meiss

Dipl.-Psych. Ortwin Meiss ist Ausbilder der Milton Erickson Gesellschaft und leitet das Milton Erickson Institut in Hamburg. Er arbeitet als Psychotherapeut und Coach in eigener Praxis. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Behandlung von traumatisierten Patienten, Patienten mit psychosomatischen Störungen und chronischen Schmerzen, Patienten mit Scham- und Schuldproblemen sowie Depressionen und Burn-Out. Er coacht Führungskräfte, Sportler, Musiker und Künstler.